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Der Selbstmord des 14-jährigen Jamey Rodemeyer aus Bufallo löste weltweit Betroffenheit aus, nachdem der Junge jahrelang über das Mobbing und die Schikanen seiner Mitschüler auf Youtube berichtet hatte. Dass er von seinen Mitschülern als Schwuler beschimpft wurde, konnte er schliesslich nicht mehr ertragen. Selbst Präsident Obama, Lady Gaga und weitere Prominente zeigten sich bestürzt.
Während sich Schwule im Erwachsenenalter längst etabliert haben und von der Gesellschaft mehr oder weniger akzeptiert werden, ist ein Coming-out (aus eigenem Willen oder durch unfreiwilliges Entdeckwerden) im Alter von 13 bis 18 Jahren praktisch unmöglich. Wer seine Veranlagung in dieser Zeit nicht unter dem Deckel hält, dem geht es schlecht.
Die Bücher «Mörderbach» und «Wenn kleine Wölfe heulen …» erzählen von den beiden Teenagern Rafael und Wolfgang. Zunächst versucht Rafi den gleichaltrigen Wolfi zum Freund zu gewinnen und ist überglücklich, als ihm dies endlich gelingt. Sie müssen ihre Liebe geheim halten, obwohl sich Wolfi – naiv wie er ist – gern outen würde. Doch die Geheimhaltung gelingt nicht – alles kommt aus. Dabei wird vor allem der sensible Wolfi von seinen Klassenkameraden richtig fertig gemacht. Rädelsführer ist Reto Faber, so einen, wie es in jeder Klasse gibt. Rafael ist dem Druck nicht mehr gewachsen, lernt ein Mädchen kennen, macht Schluss mit Wolfi, will sich anpassen. Doch damit macht er alles nur noch viel schlimmer – bis Wolfi keinen Ausweg mehr sieht …
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